Gatterplanung

Die Gesamtfläche des Gatters ist mit 9 ha vorgesehen. Es handelt sich dabei um eine gut strukturierte Waldfläche mit Laub- und Nadelholz. Es ist natürliches Wasser vorhanden, welches man später als Suhle verwenden kann.

Die Gesamtanlage wird in 4 Bereiche eingeteilt. Teil 1 soll dabei als Ruhegatter für das Schwarzwild dienen. Es soll einen Wetterschutz, Tränke, Suhle und Futterplatz enthalten. In diesem Bereich erhalten die Hunde keinen Zugang. Vorgesehen ist dafür eine Flächengröße von ca. 3 ha.

Die verbleibende Fläche von 6 ha wird noch einmal in 3 Blöcke unterteilt. Es sollen 2 Arbeitsgatter und ein Lehrlingsgatter mit einem Prägungskorridor entstehen. Diese Blöcke sind durch separate Einlässe mit dem Ruhegatter verbunden und können variabel geöffnet und geschlossen werden.

In den Arbeitsgattern werden die Hunde immer nur einzeln geschnallt. Sie sollen Finderwillen zeigen und die Sauen in der Deckung aufspüren. Einmal gefunden werden diese idealerweise nicht mehr verlassen, sondern durch lautes Bedrängen und unter Umständen auch Fassversuche in Bewegung gebracht.

Vorsichtige Hunde können so unter kontrollierten Bedingungen durch Führerunterstüzung durchaus ermutigt werden und somit auch zum Erfolg kommen. Eine wichtige Erfahrung für die weiteren Schritte in der rauen Praxis.

Junghunde ab der 20. Woche können am Prägungskorridor an das Schwarzwild gewöhnt werden oder im Lehrlingsgatter an der langen Lein an das Schwarzwild herangeführt werden.

 

 

 

 

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© Schwarzwildgatter Hermannsburg