Verein zur Förderung des Schwarzwildgatters Hermannsburg e. V.

Um tierschutzgerechtes Jagen im heutigen Sinn zu gewährleisten, werden vermehrt zur Ausbildung von Jagdgebrauchshunden Schwarzwildgatter genutzt. Im Gatter wird der Kontakt zwischen wehrhaftem Wild (Schwarzwild) und dem Hund hergestellt. Größe und Ausstattung der Gatter, Studien über Tierschutz im Gatter, Stressverhalten von Schwarzwild und Hunden sowie deren Lernverhalten sind wissenschaftlich belegt und können von der Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter geliefert werden. Ebenso können positive Auswirkungen auf den folgenden Jagdbetrieb mit im Gatter ausgebildeten Hunden beschrieben werden. Die Alternativen zu dieser Ausbildung in einem Schwarzwildgatter sind nicht vorhanden oder in ihren Auswirkungen aus Sicht des Tierschutzes deutlich schlechter.

In nahezu allen Bundesländern sind derzeit Schwarzwildgatter zur Einarbeitung von Jagdgebrauchshunden in Betrieb oder in Planung. In Niedersachsen, immerhin das zweitgrößte Bundesland, gab es ein solches Gatter bisher nicht. Dies soll nun geändert werden. Im Landkreis Celle, im Herzen Niedersachsens und eine der schwarzwildreichsten Regionen des Landes, hat sich eine geeignete Fläche gefunden, um dieses Projekt umzusetzen.

Friedrich-Wilhelm Bauck (1. Vorsitzender + Gattermeister), Bernd Pittner (Gattermeister) und Jürgen Lühmann (Gattermeister)

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© Schwarzwildgatter Hermannsburg